Pädagogisches Konzept


Die Kleinkindgruppe "Glückskinder" e.V. versteht sich als familienergänzende Einrichtung im Stadtteil Walle, welche allen Familien, gleich welcher Struktur oder Herkunft, offen steht. In enger Kooperation mit den Eltern soll die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes in seinem Umfeld unterstützt und gefördert werden, in dem es sich wohl fühlen kann und in dem es Sicherheit und Orientierung findet, an einem Ort, der sie Wärme und Geborgenheit spüren lässt, was für die Entwicklung der Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren besonders elementar ist.

 

Im Vordergrund unserer Arbeit steht immer das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Interessen und dessen Wertschätzung als eigenständige Persönlichkeit. Wir erleben unsere Rolle dabei als Wegbegleiter und Unterstützer.

 

Grundlage aller pädagogischen Ziele ist für uns eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Erziehern, Kind und Eltern.

 

Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich stark an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Der situationsorientierte Ansatz bildet für unsere Projektarbeit ebenfalls einen wichtigen Schwerpunkt. Aber auch Einflüsse von Maria Montessori und der Reggiopädagogik finden sich in unserer Arbeit wieder. Konkret bedeutet dies für uns im Kindergruppenalltag, authentischer Begleiter des Kindes zu sein.

 

  • Respekt und Achtung dem Einzelnen gegenüber
  • Förderung der Eigenständigkeit
  • Annehmen und Einschätzen der kindlichen Bedürfnisse
  • enger Kontakt & Austausch mit den Eltern
  • Entwicklungsgepräche (halbjährlich und nach Bedarf)
  • Regelmäßige Teamsitzungen & Reflexionsgespräche
  • altersgerechte Projekte & Aktivitäten

 

Die Kinder dürfen ihre motorischen und kognitiven Fähigkeiten selbstbestimmt, differenziert und ohne Leistungsdruck entfalten. Wir geben den Kindern Wahl- und Entscheidungsfreiräume im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihrem Entwicklungsstand angemessen. Wir möchten dabei das Wohl der gesamten Gruppe im Blick behalten und dennoch die Individualität des Einzelnen fördern. Wir möchten eine lernanregende Umgebung schaffen, in der alltägliche Lern- und Lebenserfahrungen möglich sind.

 

Hierbei ist der achtsame, wertschätzende Umgang eine große Voraussetzung, um die Lernbereitschaft zu fördern und zu fordern. Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder, nicht als Animateure, sehen unsere Aufgabe in der Ausbildung der Basiskompetenzen und möchten diese stärken.

 

Darunter verstehen wir: 

  • Kennenlernen & erleben eines Gruppenalltags mit seiner Dynamik
  • Erlernen & bewältigen von Konflikten
  • Entwicklung des Wortschatzes
  • Entwicklung & Stärkung sozialer Kompetenzen Körpergefühl erfahren
  • Kennenlernen von Ritualen

 

Im Zentrum unserer Pädagogik steht die Hinwendung zum Kind. Es soll Sicherheit fühlen  und Wertschätzung in einer tragfähigen Beziehung erleben. Sicherheit vermitteln wir durch einen regelmäßigen, wiederkehrenden Tagesablauf mit festen Ritualen, wie z.B. gemeinsame Lieder, Tischsprüche und Morgenkreisrituale sowie Kontinuität im Dienstplan (gleiche Bezugspersonen). Wir sind bemüht, die Individualität und die Selbständigkeit zu fördern, durch kleine Aufgaben entsprechend der Entwicklung, beispielsweise sollen die Kinder beim Tisch abdecken und aufräumen helfen. So verstehen sie sich als wichtiger Teil der Gruppe und das fördert wiederum ihr Selbstbewusstsein. Die Individualität jedes Einzelnen und seiner Fähigkeiten wird gesehen und gefördert, denn aus einzelnen Individuen besteht die Gruppe.

 

Wir bieten den Kindern regelmäßige Angebote in Form von kreativen Angeboten, musisch-rhythmischen Aktivitäten und Bewegungsspielen- und Angeboten. Anregungen in der Natur durch tägliches Rausgehen (Spielplatzbesuch, Spaziergänge) und damit auch in Form von Bewegungsangebot sind gegeben. Das Team ist bemüht, auch zusätzliche Angebote in allen Formen anzubieten- immer mit Blick auf die Bedürfnisse der Kinder gerichtet.

 

In einem Elternverein ist natürlich die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Team besonders gefragt. Selbstverständlich braucht es vor allem engagierte Eltern, die im Vorstand tätig werden möchten, um den Verein am Leben erhalten. Es gibt außerdem Aufgaben, die die Eltern erfüllen müssen: Ämter wie Reparaturen, Öffentlichkeitsarbeit, Wäsche waschen und kleinere Verwaltungstätigkeiten sind nur in der Gemeinschaft zu bewältigen.

 

Siehe auch Eingewöhnung.


© Die Verwendung und Veröffentlichung der pädagogischen Konzeption im Ganzen sowie deren Auszüge bedürfen der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung der Autorin


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